Kontrasttest
Prüfe deinen Monitor oder Laptop-Bildschirm auf absaufende Schwarzwerte, ausbrennende Weißwerte und verlorene Schatten- oder Spitzlichtzeichnung. Öffne ein Vollbild-Testmuster und zähle, wie viele Graustufen du unterscheiden kannst.
Kontrasttest
Schwarzwert, Weißsättigung sowie Schatten- und Spitzlichtzeichnung deines Displays prüfen.
📋 Anleitung
Zähle, wie viele unterschiedliche Graufelder du in den Schatten- und Lichterrastern erkennen kannst. Auf einem gesunden Display solltest du fast alle 16 Stufen in jedem Raster unterscheiden können. Wenn die dunkelsten Felder mit Schwarz verschmelzen oder die hellsten mit Weiß, müssen Kontrast oder Gamma angepasst werden.
Teste deinen Display-Kontrast online
Mit diesem Kontrasttest prüfst du jedes Display in Sekunden auf absaufende Schwarzwerte, ausbrennende Weißwerte und verlorene Zeichnung. Er zeigt Schatten- und Spitzlicht-Stufenraster plus Schwarz-/Weiß-Referenzflächen, damit du den gesamten Tonwertumfang beurteilen kannst. Ob du gerade einen neuen Monitor gekauft hast, einen Laptop für die Bildbearbeitung kalibrieren willst oder entscheiden musst, ob sich ein Fernseher zur Rückgabe lohnt – dieser Online-Checker liefert schnell und präzise ein Ergebnis, ganz ohne Software-Installation.
So testest du deinen Bildschirmkontrast
- 1 Stelle dein Display auf normale Helligkeit und setze „Vivid“- oder „Dynamik-Kontrast“-Bildmodi auf Standard zurück.
- 2 Klicke oben auf „Test starten“ und wechsle zum Schatten-Detailraster.
- 3 Zähle, wie viele der 16 dunklen Felder du von reinem Schwarz unterscheiden kannst. Notiere dir die Zahl.
- 4 Wechsle zum Spitzlicht-Detailraster und zähle, wie viele helle Felder du von reinem Weiß unterscheiden kannst.
- 5 Prüfe die Schwarzwert- und Weißsättigungs-Referenzen – jede Mittelfläche sollte gerade eben sichtbar sein.
- 6 Verschmelzen Felder miteinander, passe Helligkeit und Kontrast im Monitor-Menü an und teste erneut.
⚠️ Teste bei deiner normalen Raumbeleuchtung – ein stockdunkler Raum lässt selbst schwachen Kontrast akzeptabel wirken, und grelles Tageslicht wäscht die Schattenzeichnung aus.
Was ist Display-Kontrast?
Kontrast ist der Unterschied zwischen dem dunkelsten Schwarz und dem hellsten Weiß, das dein Display darstellen kann, ausgedrückt als Verhältnis wie 1000:1. Doch das reine Verhältnis ist nur die halbe Wahrheit: Ebenso wichtig ist, ob dein Display jede Stufe dazwischen sauber wiedergibt. Ein Monitor kann mit hohem Kontrast werben und trotzdem schwarznahe Grautöne zu reinem Schwarz „absaufen“ lassen oder weißnahe Grautöne zu reinem Weiß „ausbrennen“ – Zeichnung geht in dunklen Filmszenen und hellem Himmel verloren. Dieser Test prüft den gesamten Tonwertumfang, nicht nur die Extreme.
So liest du deine Ergebnisse
Jedes Raster zeigt 16 beschriftete Stufen. Vergleiche, was du siehst, mit diesen Richtwerten:
- 14–16 sichtbare Schattenstufen: exzellent – Schwarzwert und Gamma sind gut eingestellt.
- 10–13 sichtbare Schattenstufen: akzeptabel für den Alltag, doch dunkle Filmszenen können Zeichnung verlieren.
- Weniger als 10 sichtbare Schattenstufen: absaufende Schwarzwerte – Kontrast senken oder Helligkeit leicht erhöhen.
- 14–16 sichtbare Spitzlichtstufen: exzellent – Weißwerte behalten Textur statt auszubrennen.
- Weniger als 10 sichtbare Spitzlichtstufen: ausbrennende Weißwerte – Kontrast im Monitor-Menü reduzieren.
- Beide Referenzflächen (#0A0A0A und #F5F5F5) gerade eben sichtbar: ideale Kalibrierung.
Absaufende Schwarzwerte vs. ausbrennende Weißwerte
⬛ Absaufende Schwarzwerte
Wenn schwarznahe Grautöne alle als reines Schwarz dargestellt werden, verlieren dunkle Szenen Textur – Jacken werden zu Flecken, Nachtszenen zu schwarzen Löchern. Typisch für VA-Panels mit aggressivem Gamma oder zu niedrig eingestellter Helligkeit. Lösung: Erhöhe die Helligkeit um eine Stufe oder stelle Gamma auf 2,2.
⬜ Ausbrennende Weißwerte
Wenn weißnahe Grautöne alle als reines Weiß dargestellt werden, verlieren Wolken ihre Form und Gesichter brennen aus. Typisch bei voll aufgedrehtem Kontrast oder in „Vivid“-Modi für die Ladenpräsentation. Lösung: Senke die Kontrasteinstellung, bis das #F5F5F5-Quadrat wieder erscheint.
Wie viel Zeichnungsverlust ist normal?
Kein Consumer-Display löst jede Stufe perfekt auf. Verlierst du nur das dunkelste Feld (Wert 0 vs. 3) oder das hellste Feld (Wert 255 vs. 252), ist das normal und in echten Inhalten unsichtbar. TN-Panels lösen typischerweise weniger Schattenstufen auf als IPS, und VA-Panels weniger als OLED – das ist eine Panel-Eigenschaft, kein Defekt.
Als Faustregel: Kannst du im Normalbetrieb 12 oder mehr Stufen pro Raster unterscheiden, ist dein Kontrast in Ordnung. Erwäge eine Rückgabe oder Garantieanfrage nur, wenn große Stufenbereiche miteinander verschmelzen und das Problem nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen bestehen bleibt.
Lässt sich schlechter Kontrast beheben?
Was du versuchen kannst
- Setze deinen Monitor auf Werkseinstellungen zurück und wähle dann das sRGB- oder Standard-Bildprofil.
- Stelle die Helligkeit so ein, dass das #0A0A0A-Quadrat gerade eben vor reinem Schwarz sichtbar ist.
- Senke den Kontrast, bis das #F5F5F5-Quadrat vor reinem Weiß wieder erscheint.
- Schalte „Dynamik-Kontrast“-, „Black-Stabilizer“- und „Vivid“-Modi aus – sie lassen Zeichnung absaufen oder ausbrennen.
- Gleiche den GPU-Ausgabebereich (Voll 0–255) mit dem Monitor-Eingangsbereich ab, um verwaschene Schwarzwerte zu vermeiden.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Kontrastgrenzen werden größtenteils durch die Panel-Hardware bestimmt – keine Software macht aus einem 600:1-TN-Panel ein OLED. Hilft die Kalibrierung nicht und verschmelzen große Graubereiche, ist das eine Hardware-Eigenschaft, die kein Treiber-Update behebt. Öffne den Monitor nicht und drücke nicht aufs Panel – das verursacht dauerhafte Schäden und lässt die Garantie erlöschen.
Warum unseren Kontrasttest nutzen
Ein 16-stufiges Dunkelraster von reinem Schwarz (#000) bis Dunkelgrau. Zähle, wie viele Stufen du unterscheiden kannst – ein gesundes Display zeigt fast alle 16.
Ein 16-stufiges Hellraster von Hellgrau bis reinem Weiß (#FFF). Deckt ausbrennende Weißwerte auf, die zu einer flachen weißen Fläche verschmelzen.
Reiner schwarzer Hintergrund mit #0A0A0A-Mittelfläche. Ist das Quadrat unsichtbar, saufen deine Schwarzwerte ab.
Reiner weißer Hintergrund mit #F5F5F5-Mittelfläche. Ist das Quadrat unsichtbar, brennen deine Weißwerte aus (Clipping).
Drücke ← → zum Wechseln der Muster, F für Vollbild, Esc zum Beenden. Teste ganz ohne Maus.
Immersiver Vollbildtest mit der Fullscreen-API. Entfernt Browser-Rahmen für eine präzise Prüfung von Rand zu Rand.
Markiere jedes Problem, das du siehst, und erhalte eine Diagnose-Zusammenfassung mit Gesundheitswert, möglichen Ursachen und nächsten Schritten.
Funktioniert mit LCD-, LED-, OLED-, IPS-, VA-, TN- und Mini-LED-Panels. Teste Monitore, Laptops, Fernseher, Tablets und Handys.
Alle Tests laufen lokal in deinem Browser. Keine Screenshots, kein Kamerazugriff, keine Datenerfassung.
Keine Installation, keine Plugins, keine Anmeldung. Öffne einfach diese Seite und teste deinen Bildschirm sofort.
Teste auch deinen Handy- oder Tablet-Bildschirm. Das Tool funktioniert auf jedem Gerät mit Browser.
Wechsle sofort zwischen den Testmustern. Kein Laden, keine Verarbeitung – nur reine Testbilder.
Unterstützte Szenarien und Einschränkungen
Prüfen Sie schnell, ob Kontrasttest das richtige Tool für Ihre Anforderungen ist. Die folgenden Listen zeigen genau, was dieses browserbasierte Tool kann und was nicht.
Funktioniert mit
- LCD-/LED-Monitore und Displays
- IPS-/VA-/TN-/QLED-/Mini-LED-Panels
- OLED-Displays (Perfektschwarz-Prüfung)
- Laptop-Bildschirme (MacBook, Dell, HP, Lenovo)
- Externe Monitore (alle Marken)
- Fernseher (als Monitor oder über integrierten Browser)
- Handys und Tablets
- Vollbild-Schatten-, Spitzlicht- und Pegelmuster
- Erkennung absaufender Schwarz- und ausbrennender Weißwerte
- Tastaturkürzel (Pfeile, F, Esc)
Nicht unterstützt
- Exaktes Kontrastverhältnis messen (erfordert ein Kolorimeter)
- Hardware-Kontrastgrenzen beheben (eine Panel-Eigenschaft)
- Farben, Gamma-Kurven oder Weißpunkt präzise kalibrieren
- Tote Pixel erkennen (nutze unseren Dead-Pixel-Test)
- Bildwiederholrate testen (nutze unseren Refresh-Rate-Test)
- Beschädigte oder alternde Display-Panels reparieren
Kontrasttest überprüft nur, ob Eingabeereignisse den Browser erreichen. Es kann nicht feststellen, ob ein Fehler durch Hardware, Treiber, Firmware oder das Betriebssystem verursacht wird.
Kontrast nach Panel-Typ
Perfektes Schwarz (unendlicher Kontrast). Die Schattenzeichnung hängt vom Schwarzhandling ab – manche Panels lassen die dunkelste Stufe absaufen.
Hoher nativer Kontrast (3000–5000:1). Tiefe Schwarzwerte, aber Gamma-Shift und etwas absaufende Schatten im schrägen Blickwinkel möglich.
Moderater Kontrast (1000–1500:1). Gute Stufenauflösung über den gesamten Bereich; Schwarz wirkt im Dunkeln wie Dunkelgrau.
Niedrigster Kontrast (600–1000:1) mit engen Blickwinkeln. Erwarte weniger unterscheidbare Schattenstufen.
Hoher Kontrast mit Local Dimming, nahe an OLED. Teste mit ein- und ausgeschaltetem Dimming – Blooming kann Stufen überdecken.
OLED-Displays
OLED-Pixel leuchten selbst, Schwarz ist also wirklich Schwarz. Siehst du auf einem OLED das #0A0A0A-Quadrat nicht, ist deine Helligkeit zu niedrig eingestellt oder ein aggressiver „Black-Stabilizer“-Äquivalent lässt schwarznahe Zeichnung absaufen.
Datenschutz & Sicherheit
Dieser Kontrasttest setzt auf Datenschutz. Das Tool ändert nur per CSS die Hintergrundfarben eines Vollbild-HTML-Elements – kein Kamerazugriff, keine Screenshots, keine Bildverarbeitung, keinerlei Datenerfassung.
Es werden keine Informationen über dein Display, deine Auflösung oder deine Ergebnisse an einen Server übertragen. Das Tool braucht kein Konto, kein Login und keine persönlichen Daten. Prüfe es in den Entwicklertools (F12) → Netzwerk-Tab – während des Tests erfolgt keine einzige Netzwerkanfrage.
Häufige Fragen zum Kontrasttest
Was ist ein Kontrasttest für Monitore? ▼
Ein Monitor-Kontrasttest prüft, ob dein Display den gesamten Bereich von reinem Schwarz bis reinem Weiß ohne Zeichnungsverlust an beiden Enden wiedergibt. Mit unserem Tool betrachtest du ein 16-stufiges Schattenraster (Werte 0–51), ein 16-stufiges Spitzlichtraster (Werte 204–255) sowie Schwarz- und Weiß-Referenzflächen. Du zählst, wie viele Stufen du unterscheiden kannst. Ein gesundes Display zeigt 14–16 Stufen pro Raster. Fehlende Stufen bedeuten absaufende Schwarzwerte (dunkle Zeichnung verloren) oder ausbrennende Weißwerte (helle Zeichnung verloren), meist behebbar über Helligkeits- und Kontrasteinstellungen. Der Test dauert etwa zwei Minuten und läuft komplett lokal in deinem Browser.
Wie teste ich meinen Bildschirmkontrast? ▼
Der Test dauert etwa zwei Minuten: (1) Setze den Bildmodus deines Monitors auf Standard oder sRGB zurück und stelle normale Helligkeit ein. (2) Klicke oben auf „Test starten“ und öffne das Schatten-Detailraster. (3) Zähle die dunklen Felder, die du von Schwarz unterscheiden kannst – strebe 14–16 an. (4) Öffne das Spitzlicht-Detailraster und zähle helle Felder, die du von Weiß unterscheiden kannst. (5) Prüfe beide Referenzflächen (#0A0A0A auf Schwarz, #F5F5F5 auf Weiß) – jede sollte gerade eben sichtbar sein. (6) Stelle Helligkeit für Schwarzwerte und Kontrast für Weißwerte nach und teste danach erneut im Vollbildmodus.
Was sind absaufende Schwarzwerte? ▼
Absaufende Schwarzwerte entstehen, wenn schwarznahe Grautöne alle als reines Schwarz dargestellt werden, sodass dunkle Szenen ihre Textur verlieren – etwa verschwinden Falten einer schwarzen Jacke oder Nachtszenen werden zu flachen schwarzen Flächen. Die häufigsten Ursachen sind zu niedrig eingestellte Helligkeit, eine aggressive Gamma-Kurve, „Black-Stabilizer“-Gaming-Modi oder ein Limited-Range-Signal (16–235) der Grafikkarte an einem Full-Range-Display. Zur Behebung erhöhst du die Helligkeit schrittweise, bis die #0A0A0A-Referenzfläche gerade sichtbar wird, und prüfst das Ergebnis danach mit dem Schattenraster im Vollbild bei normaler Raumbeleuchtung und Standard-Bildmodus.
Was sind ausbrennende Weißwerte (Clipping)? ▼
Ausbrennende Weißwerte (Weißsättigung) entstehen, wenn weißnahe Grautöne alle als reines Weiß dargestellt werden, sodass helle Details verschwinden – Wolken verlieren ihre Form, Brautkleider werden zu flachen weißen Flecken. Die übliche Ursache ist eine zu hoch aufgedrehte Kontrasteinstellung, häufig in „Vivid“- oder Ladenpräsentations-Bildmodi. Zur Behebung senkst du den Kontrast schrittweise, bis die #F5F5F5-Referenzfläche vor dem weißen Hintergrund wieder erscheint, und prüfst danach mit dem Spitzlichtraster. Strebe 14–16 unterscheidbare Spitzlichtstufen an und deaktiviere zusätzlich Dynamik-Kontrast-Modi, die Weißwerte aggressiv beschneiden und das Ergebnis verfälschen.
Wie viele Graustufen sollte ich sehen können? ▼
Auf einem gut kalibrierten 8-Bit-Display solltest du 14–16 der 16 Stufen pro Raster unterscheiden können. 12–13 sichtbare Stufen sind für den Alltag akzeptabel und fallen in echten Inhalten kaum auf. Weniger als 10 sichtbare Stufen deuten auf ein echtes Problem hin – absaufende Schwarzwerte oder ausbrennende Weißwerte, die du über die Monitor-Einstellungen beheben solltest. Beachte, dass der Verlust nur der dunkelsten Stufe (0 vs. 3) oder nur der hellsten Stufe (255 vs. 252) auf Consumer-Panels normal ist und keinen Defekt darstellt. Teste stets im Vollbild und bei normaler Raumbeleuchtung, denn grelles Umgebungslicht oder Browser-Rahmen verfälschen das Ergebnis deutlich.
Was ist ein gutes Kontrastverhältnis für einen Monitor? ▼
Typische native Kontrastverhältnisse: TN-Panels 600–1000:1, IPS-Panels 1000–1500:1, VA-Panels 3000–5000:1 und OLED effektiv unendlich:1, da jedes Pixel komplett abschaltet. Höhere Werte bedeuten tiefere Schwarzwerte. Doch das Verhältnis allein garantiert keine sichtbare Zeichnung – ein Panel mit hohem Kontrast kann schwarznahe Stufen durch eine schlechte Gamma-Kurve trotzdem absaufen lassen. Deshalb zählt dieser Stufenzähl-Test mehr als das beworbene Verhältnis: Er misst die Zeichnung, die du tatsächlich siehst. Stelle zusätzlich Helligkeit und Gamma korrekt ein, denn erst dann schöpft dein Panel sein natives Kontrastpotenzial in Filmen, Spielen und der Bildbearbeitung voll aus.
Warum wirken dunkle Szenen auf meinem Monitor verwaschen? ▼
Verwaschene dunkle Szenen haben meist eine von drei Ursachen. Erstens eine Limited-Range- (16–235) vs. Full-Range-Fehlanpassung (0–255) zwischen Grafikkarte und Monitor – Schwarz wird als Dunkelgrau dargestellt. Stelle beide Seiten auf Voll bzw. RGB 0–255. Zweitens IPS-Glow oder Backlight-Bleeding, das im dunklen Raum die Schwarzwerte anhebt (prüfe das mit unserem Screen-Bleeding-Test). Drittens eine viel zu hoch eingestellte Helligkeit. Arbeite sie in dieser Reihenfolge ab: Bereichsanpassung, Bleeding-Check, dann Helligkeitskalibrierung mit der #0A0A0A-Referenz. Halte zusätzlich den GPU-Treiber aktuell und deaktiviere Energiesparmodi, die Helligkeit und Gamma unbemerkt verstellen.
Kann ich den Kontrast an Handy oder Fernseher testen? ▼
Ja. Öffne auf dem Handy diese Seite im mobilen Browser, dimme den Raum leicht und starte das Schattenraster – OLED-Handys sollten eine nahezu perfekte Stufentrennung zeigen. Öffne auf dem Fernseher die Seite im integrierten Browser oder übertrage sie vom Laptop, und deaktiviere vorher „Vivid“-, „Dynamik-Kontrast“- und Energiesparmodi, da diese den Test verzerren. Teste bei Fernsehern zusätzlich mit ein- und ausgeschaltetem Local Dimming: Aggressives Dimming kann kleine Schattenstufen verschlucken, während es die beworbenen Kontrastwerte verbessert. Prüfe große Panels aus normaler Sitzentfernung, denn zu nahes Hinsehen übertreibt Ungleichmäßigkeiten und führt zu falschen Schlüssen.
Ist dieser Test sicher für OLED-Bildschirme? ▼
Völlig sicher. Der Test zeigt statische Graumuster, doch ein zweiminütiger manueller Check kann kein Einbrennen verursachen – OLED-Einbrennen erfordert tausende Stunden desselben statischen hellen Elements. Anders als „Pixel-Fixer“-Videos, die stundenlang grelle Stroboskop-Farben flackern lassen, nutzt dieses Tool ruhige statische Muster. Das gesamte Rendering erfolgt lokal per CSS ohne jegliche Netzwerkaktivität, und es gibt keinerlei Kamera- oder Screenshot-Zugriff. Du kannst den Test bedenkenlos mehrmals hintereinander laufen lassen, etwa nach Firmware-Updates oder beim Wechsel zwischen Bildprofilen, ohne dir Sorgen um Panel-Alterung oder Garantieverlust machen zu müssen.
Ändert HDR, wie ich den Kontrast testen sollte? ▼
Ja, denn HDR verschiebt die Bezugspunkte. In SDR läuft die Skala von 0 bis 255, die Schattengitter passen direkt. In HDR folgt das Display einer wahrgenommenen Transferkurve wie PQ oder HLG, die dunkelsten Stufen liegen daher bei anderen Codes, und ein in SDR korrektes Schwarz kann in HDR angehoben wirken. Testen Sie beide Modi getrennt: Prüfen Sie zuerst das SDR-Gitter als Basis, wechseln Sie dann System und Display auf HDR und laufen Sie das Gitter erneut, nachdem das Panel eine Minute ruhen konnte. Verschwinden Schattenstufen nur in HDR, ist das Tone-Mapping zu aggressiv, und geringere Spitzenhelligkeit holt die Stufen meist zurück.
Welche Helligkeit sollte ich für einen Kontrasttest verwenden? ▼
Nutzen Sie die Helligkeit, mit der Sie tatsächlich arbeiten oder schauen, denn ein Kontrastwert bedeutet nur unter realistischen Einstellungen etwas. Im Büro sind das meist 120 bis 150 Nits, in einem hellen Raum 200 bis 250, und in einem abgedunkelten Raum für Film oder Foto rund 100 bis 120 Nits. Für die Bildbearbeitung zielt man üblicherweise auf 120 Nits bei einem Weißpunkt von 6500K, damit Ausdrucke zum Bildschirm passen. Testen Sie nicht auf maximaler Helligkeit, denn das brennt Lichter aus und lässt Schatten künstlich sauber wirken. Stellen Sie zuerst die Helligkeit ein und ziehen Sie danach den Kontrast so nach, dass das hellste Referenzquadrat wieder erscheint; an den meisten LED-Displays ist nur die Hintergrundlichtsteuerung die echte Helligkeitsregelung.
Kann ich Kontrast ohne Kolorimeter kalibrieren? ▼
Mit Mustern allein kommen Sie recht nahe heran, genau dafür ist dieser Test da, ohne Messgerät aber gibt es keinen absoluten Zahlenwert. Die visuelle Kalibrierung setzt Schwarzpunkt, Weißsättigung und ein grobes Gamma-Ziel zuverlässig genug für Alltag, Spiele und Streaming. Ein Hardware-Kolorimeter brauchen Sie, wenn das Ergebnis nachprüfbar sein muss: zwei Displays angleichen, Druck vorbereiten oder einen Kalibrierbericht dokumentieren. Ein sinnvoller Mittelweg ist, die Schatten- und Lichtergitter für die Anpassung per Auge zu nutzen und anschließend den Weißpunkt über eine Graustufen-Referenz zu prüfen. Hängt Ihr professioneller Workflow davon ab, leihen oder kaufen Sie ein Messgerät und verifizieren Sie, was Sie visuell eingestellt haben.
Kurzzusammenfassung
Der Kontrasttest ist ein kostenloses Online-Tool, das deinen Display-Kontrast mit einem 16-stufigen Schattenraster, einem 16-stufigen Spitzlichtraster und Schwarz-/Weiß-Referenzflächen prüft. Zähle die unterscheidbaren Stufen, um absaufende Schwarzwerte und ausbrennende Weißwerte auf LCD-, OLED-, IPS-, VA-, TN- und Mini-LED-Displays zu erkennen – Monitore, Laptops, Fernseher, Tablets und Handys. Alle Tests laufen lokal in deinem Browser. Kein Download, keine Kamera, keine Datenerfassung.